Die Bewohner: Hexer



Hexer sind Menschen – grundsätzlich Männer –, die im Kindesalter von erwachsenen Hexern als Waisen auf der Straße aufgelesen oder ihnen von den Eltern übergeben wurden und dann nach Kaer Morhen gebracht wurden, der Heimstatt der Hexer, einer seit vielen Jahren zerstörten Festung in den Feuerbergen, an der Grenze von Kaedwen. Dort werden die Kinder der „Kräuterprobe“ und anderen Prozeduren unterzogen, bei denen mit Hilfe von Kräutern, Drogen und Elixieren in ihrem Körper Mutationen ausgelöst werden. Die wenigen, die das überleben, verfügen dann über außergewöhnliche Fähigkeiten wie erhöhtes Reaktionsvermögen, schnellere Bewegungen und geschärfte Sinne. Eine lange und harte Ausbildung befähigt sie schließlich, durchs Land zu ziehen und gegen Bezahlung Ungeheuer zu töten. Durch die Mutationen werden Hexer zwar nicht impotent, aber zeugungsunfähig. Sie leben deutlich länger als gewöhnliche Menschen, bis sie früher oder später doch in einem Kampf umkommen – ihre tatsächliche Lebenserwartung ist nicht bekannt, da noch nie ein Hexer an Altersschwäche gestorben ist.
Zur Standardausrüstung der Hexer gehören zwei Schwerter – ein auf dem Rücken getragenes stählernes für die meisten Fälle und ein im Gepäck mitgeführtes silbernes für den Kampf gegen bestimmte Ungeheuer –, Flaschen mit Hexerelixieren, die einer kurzzeitigen weiteren Steigerung der Fähigkeiten und der Heilung von Wunden dienen, sowie ein Medaillon, welches die Nähe von manchen Ungeheuern und auch von Magie signalisiert. Die Hexer selbst sind in der Regel nicht magisch begabt, können aber einige sehr einfache Zaubergesten – die „Hexerzeichen“ – erlernen.