Die Hauptpersonen: Yennefer
Yennefer von Vengerberg ist eine Zauberin, die ihren Beinamen nach der Hauptstadt von Aedirn gewählt hat, wo sie wohnte und auch im Rat von König Demawend saß. Da Zauberer – und insbesondere Zauberinnen – mit magischen Mitteln ihren Alterungsprozess stark verlangsamen und auch ihr Aussehen optimieren, gelten sie unter ihresgleichen bis etwa hundert Jahre als jung und sehen auch so aus; in diesem Sinne ist Yennefer eine junge Zauberin. Sie hat die Figur einer Zwanzigjährigen, veilchenblaue Augen und rabenschwarzes Haar, das sie noch betont, indem sie sich meist schwarz und weiß kleidet. Sie ist allerdings älter als ihre Freundin Triss Merigold.
Trotz ihrer „Jugend“ nimmt Yennefer unter den Zauberern eine führende Position ein. Sie gehörte zu den Zauberern, die in der Schlacht von Sodden auf einer Anhöhe standen und wesentlich dazu beitrugen, die erste große Invasion Nilfgaards zurückzuschlagen; dabei wurde sie schwer verletzt und geblendet, dann aber mit magischen Mitteln wieder geheilt.
Mit dem Hexer Geralt verbindet sie eine tiefe Liebe, die aber nicht frei von Konflikten ist und wiederholt zur Trennung der beiden führt. Auf eine Bitte Geralts hin hat sie sich um die Ausbildung der magischen Talente von Geralts Adoptivtochter Ciri gekümmert und dabei eine große Zuneigung zu dem Mädchen entwickelt, zumal sie wie die meisten voll ausgebildeten Zauberinnen selbst keine Kinder mehr bekommen kann.