Die Welt: Nilfgaard
Nilfgaard ist ein Kaiserreich; der zur Handlungszeit der Geralt-Saga regierende Kaiser heißt Emhyr var Emreis. Es ist eine absolute Monarchie mit einer schlagkräftigen Armee und einer straffen, modernen Verwaltung; auch die Nilfgaarder Zauberer üben keinerlei Macht aus und sind nichts als bessere Bedienstete des Kaisers. Elfen sind in Nilfgaard – wie die gegen den Norden gerichtete Propaganda betont – völlig gleichberechtigt.
Das eigentliche Nilfgaard mit der gleichnamigen Hauptstadt liegt weit im Süden und hat sich im Laufe der Zeit immer weiter nach Norden ausgebreitet, die dabei eroberten Länder wurden als Provinzen eingegliedert, darunter Nasair, Metinna und Vicovaro. In einigen Fällen wurden die Herrscher der eroberten Länder als Marionetten auf dem Thron belassen; beispielsweise hat Maecht noch immer einen eigenen König, ist jedoch ein Teil der Nilfgaarder Provinz Metinna. In den Provinzen wird statt des Nilfgaardischen der Eroberer von den meisten Menschen noch die auch in den nördlichen Reichen verbreitete Gemeinsprache gesprochen.
Während sich Geralt ziemlich weit im Norden befand (im Band „Das Schwert der Vorsehung“), unternahm Nilfgaard einen weiteren bewaffneten Vorstoß nach Norden, der von den nördlichen Reichen teilweise zurückgeschlagen werden konnte. Nilfgaard behielt nur seine Eroberungen südlich der Jaruga, darunter Cintra und Obersodden. Der damals geschlossene Frieden ist jedoch brüchig, und beide Seiten rüsten zu neuen Kriegen.